Im Kinderspital von Stockholm

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Karin versucht sich im Kinderspital von Stockholm zu bewerben, denn wir spielen mit dem Gedanken nach Schweden auszuwandern. Doch die Mühe war vergebens, es scheiterte an der Sprache.

Nein, Spass beiseite: wir mussten mit Livio auf den Notfall, da er fünf Tage lang immer wieder hohes Fieber hatte. Wir vermuteten, dass er eine Mittelohrentzündung haben könnte oder eine versteckte Lungenentzündung. Somit besuchten wir am Freitag am sechsten Fiebertag das Kispi Stockholm. Wir wurden sehr freundlich und hilfsbereit empfangen. Livio machte während des Untersuchs bei allem super gut mit. Sogar als sie ihm etwas Blut entnehmen mussten, hielt er tapfer hin und weinte nicht. Der ganze Spitalbesuch verlief sehr erfreulich. Livio hatte nichts von beidem. Er hat zwar gerötete Trommelfelle und einen geröteten Hals, aber vermutlich durch einen Virus verursacht.
Nun können wir beruhigter unsere Reise fortfahren.

Im Vasa-Museum

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Unseren Ankunftstag in Stockholm nutzten wir, um das wirklich sehenswerte Vasa-Museum zu besichtigen.

Am 10. August 1628 sank das Kriegsschiff Vasa auf seiner Jungfernfahrt nach wenigen Minuten im Stockholmer Hafen. Nach 333 Jahren auf dem Meeresgrund konnte das Wrack in einer aufwändigen Aktion erst 1961 geborgen werden. Das Schiff, welches bei seiner Bergung noch aus 95% Originalteilen bestand, wurde danach restauriert und konserviert. Im eigens erstellten Museum kann das Schiff heute bestaunt werden. Unzählige weitere Exponate geben einen Einblick in das Leben des frühen 17. Jahrhunderts und das Leben an Board des Schiffes. Kaum zu glauben, dass die Schiffsmannschaft aus sage und schreibe 450 Mann bestand.

Ein wirklich sehenswertes Museum!

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Kolmården Djurpark

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Ein Highlight, welches wir nicht verpassen wollten, war der Kolmården Tierpark, der grösste Zoo Europas. Eliane und Ephi hatten uns auf diese Attraktion aufmerksam gemacht. Schon der riesige Parkplatz liess erahnen, dass es sich hier um eine der grössten schwedischen Attraktionen handeln musste. Und wirklich: der Zoo ist ein Besuch wert. Ganze 7.5 Stunden verbrachten wir darin und es hätte noch mehr zu sehen gegeben. Besonders gut in Erinnerung bleiben uns die grossen Tiergehege, die eindrückliche Greifvogelschau (obwohl wir ja fast kein Wort schwedisch verstehen) und natürlich die Safari, bei welcher man während rund einer halben Stunde in Schweizer Gondelis in 2 bis 24 Meter Höhe über verschiedene Gehege schweben kann. So konnten wir von oben Bären, Löwen, Giraffen aber auch Elche, Bisons und „Bocksteine“ aus nächster Nähe beobachten.

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