Kolmården Djurpark

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Ein Highlight, welches wir nicht verpassen wollten, war der Kolmården Tierpark, der grösste Zoo Europas. Eliane und Ephi hatten uns auf diese Attraktion aufmerksam gemacht. Schon der riesige Parkplatz liess erahnen, dass es sich hier um eine der grössten schwedischen Attraktionen handeln musste. Und wirklich: der Zoo ist ein Besuch wert. Ganze 7.5 Stunden verbrachten wir darin und es hätte noch mehr zu sehen gegeben. Besonders gut in Erinnerung bleiben uns die grossen Tiergehege, die eindrückliche Greifvogelschau (obwohl wir ja fast kein Wort schwedisch verstehen) und natürlich die Safari, bei welcher man während rund einer halben Stunde in Schweizer Gondelis in 2 bis 24 Meter Höhe über verschiedene Gehege schweben kann. So konnten wir von oben Bären, Löwen, Giraffen aber auch Elche, Bisons und „Bocksteine“ aus nächster Nähe beobachten.

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Frauenfelder-Treff in Kalmar

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Schon lange zuvor haben wir uns darüber unterhalten, wo wir uns dann in Schweden treffen würden. Bei einem gemütlichen Lagerfeuer noch zuhause in Frauenfeld schmiedeten wir unsere Pläne. Es war nicht so einfach, denn Eliane+Ephi und Luan reisten etwa zwei Wochen vor uns ab.
Nun war es soweit. Kalmar lag nur noch einige Kilometer von uns entfernt und somit auch das Treffen mit Eliane, Ephi und Luan. Livio freute sich schon lange auf seinen Spielkameraden Luan.
Während sich die zwei im Sandkasten vergnügten, tauschten wir die erlebten Reisestorys untereinander aus.
In den zwei Tagen, welche wir zusammen verbrachten, besichtigten wir am einen Tag das impossante Schloss von Kalmar und das Städtchen Kalmar. Und am Tag darauf erkundeten wir die Insel Öland, welche bekannt ist für ihre schönen Badestrände, die unzähligen Windmühlen und den langen Jan, den Leuchtturm ganz an der Südspitze der Insel.
An beiden Abenden verköstigten wir uns mit Schweizer Küche. In Kalmar genossen wir am Lagerfeuer ein feines Schweizer Fondue.
Und am zweiten Abend wurden wir von Eliane und Ephi zu einem feinen Rahmschnitzel mit Birnen und Teigwaren eingeladen.

Einkaufen in Schweden

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Schweden ein teures Pflaster sei. Wir wollten es genau wissen und sind der Sache auf die Spur gegangen. Kleider sind momentan im Ausverkauf überall günstig zu haben. Zu den Lebensmitteln: Coop und Lidl gibt es auch in Schweden. Bei Lidl ist die Verwandtschaft mit deutschen oder schweizerischen Lidl-Läden unübersehbar. Generell empfinden wir Schweizer Supermärkte bisher als freundlicher und aufgeräumter wie die schwedischen Ausgaben. Die Preise der Lebensmittel bewegen sich in etwa auf Schweizer Niveau. Ein Liter Diesel kostet hier in Südschweden umgerechnet zwischen 1.63 und 1.69 Franken (Stand Kurs vom 4.8.2011), was preiswerter wie in den meisten Teilen der Schweiz ist.

Ein paar Unterschiede sind uns jedoch aufgefallen:
– Mineralwasser ohne Kohlensäure gibt es nirgends zu kaufen
– Gemüse und Früchte aus Schweden gibt es im Supermarkt prakt. nicht, z.B. Äpfel kommen aus Chile oder Neuseeland
– Essen Schweden überhaupt Fleisch und Fisch? Wir waren bis jetzt noch nie in einem Supermarkt, wo offen Frischfleisch oder frischer Fisch verkauft wurde; Fisch gibt es nur tiefgefroren und Fleisch in nur kleiner Auswahl vakuumiert
– auch die Auswahl an Brotsorten ist für schweizerische Verhältnisse ausgesprochen klein

Nachträgliche Anmerkung:
Mittlerweile haben wir sogar in einem grossen Supermarkt „mineralvatten utan kolsyra“ (Mineralwasser ohne Kohlensäure) gefunden.