Unser erster Bär

Wir waren gerade auf dem Rückweg vom Killarney Provincial Park, als wir unseren ersten Bären sahen – genauer gesagt eine Bärenmutter mitsamt drei Jungbären. Die Bärenfamilie zottelte gerade in kurzer Entfernung vor unserem Wohnmobil über einen Highway als wär’s das normalste auf dieser Welt. Da dieser Highway äusserst wenig Verkehr aufwies, konnten wir gut am Strassenrand halten und die Tiere aus dem Wohnmobil heraus beobachten. Wow, welch schöner Anblick! Man könnten den Bären ewig zusehen.

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Obwohl der Killarney Provincial Park als Kronjuwel unter Ontarios zahlreichen Pärken gilt, wollten wir diesen Park gar nicht erst besuchen, da dafür ein Umweg von über 200km notwendig war. Hätten wir auf einem Bike Trail in Sudbury nicht per Zufall zwei Kanadier getroffen, die uns umstimmten, wären wir nicht extra hingefahren … und hätten es im nachhinein sicher bereut. In der Tat war dieser Park den Umweg wert. Die schöne Küstenlandschaft mit den roten Felsen hat uns sehr gefallen. Die kurzen aber knackigen Wanderungen mit sogar vereinzelten Kletterpartien haben uns und vor allem auch Livio sehr gefallen.

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Nun sind wir bereits über einen Monat in der Provinz Ontario unterwegs. Es gibt soviel zu sehen und zu entdecken. Ontario ist zwar nach Québec „nur“ die zweitgrösste Provinz Kanadas aber für unsere Massstäbe einfach riesig. Allein die Fläche aller Provincial Parks von Ontario zusammen ist schon zweimal die Fläche der gesamten Schweiz; und innerhalb von Ontario ist dieser Flächenanteil nur ein Bruchteil. Wir sind schon fast durch Ontario durch, doch allein bis zur Grenze zu Manitoba, der nächsten Provinz, sind noch gut 1000km zu fahren! Allerdings gilt es auch zu sagen, dass wie weiter westwärts wir nun gelangen, desto weniger bewohnt ist die Gegend. Zwei Dörfer von der Grösse 300-1000 Einwohner können gut und gern mehr wie 100km auseinanderliegen. Dazwischen gibt es nur Wälder, Seen, Bären und Elche. Es ist deshalb auch nicht erstaunlich, dass sich kaum mehr Touristen in diesen Landesteil „verirren“. Und Handyempfang haben wir schon seit Hunderten von Kilometern nicht mehr.

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