Wohnmobil in Hamburg abgeliefert

Die letzten Tage waren ziemlich ausgefüllt. Nach einer kalten Nacht bei minus 10 Grad in der Lüneburger Heide (Zwischenstopp auf der Hinfahrt nach Hamburg) gab’s am frühen Morgen ein kaltes Erwachen. So richtig gemütlich war’s nicht mehr unter der Decke. Da die Stromversorgung durch die Bordbatterien unter der Last der Heizung während der Nacht den Geist aufgegen hatte, mussten wir über die Bücher. Mit Hilfe eines sehr hilfsbereiten Reifenhändlers fanden wir bald heraus, dass unsere Bordbatterien den Leistungszenith deutlich überschritten hatten. Da wir nicht mit halbdefekten Bordbatterien nach Kanada rüberschiffen wollten, waren wir gezwungen, kurzerhand zwei neue Bordbatterien zu organisieren.

Den Rest der Zeit verbrachten wir mit der gründlichen Reinigung des Wohnmobils, um ja die strengen Auflagen der Reederei resp. Kanadas zu erfüllen. Wir schruppten das Fahrzeug innen und aussen, deckten den Fussboden mit Karton und die Betten und Sitze mit Plastikfolien ab. Noch übriggebliebene Lebensmittel wanderten entweder in unsere Mägen, wurde verschenkt oder mussten schweren Herzens entsorgt werden. Zwar muss das Wohnmobil nicht leer sein, jedoch muss alles in den Staukästen versorgt sein. Auch dies wollte noch erledigt werden.

Trotzdem fanden wir zwischendurch noch Zeit für eine wohlverdiente Stadt- resp. Hafenrundfahrt.

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Heute morgen haben wir nun nach einer abermals kalten Nacht mit Neuschnee erfolgreich unser Wohnmobil in Hamburg beim O’swaldkai-Terminal abgeliefert. Die Ablieferung war problemlos, sehr gut organisiert und wurde deshalb auch sehr speditiv erledigt. Nach kaum mehr wie einer Stunde stand unser Wohnmobil umringt von anderen Wohnmobilen, Traktoren, Lastwagen und gepanzerten Fahrzeugen auf einem grossen Parkplatz im Frachthafen.

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Als nächstes wird durch die Reederei der Unterboden unses Wohnmobils gereinigt, damit ja nicht die Maul- und Klauenseuche nach Kanada mitgebracht wird. Gemäss Auskunft ist unser voraussichtliches Frachtschiff noch gar nicht in Hamburg angekommen. Laut Plan soll unser Fahrzeug am Samstag verladen werden. Kurze Zeit später legt das Schiff dann nach Halifax ab.

Rückblickend hat es sich definitiv ausbezahlt, frühzeitig nach Hamburg zu fahren. Und die Unterstützung meines Vater bei dem ganzen Prozedere war Gold wert. Herzlichen Dank!

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